Einladung zum 52. AWI-Seminar

Aktuelle Studienergebnisse aus der Agrarökonomie >

Schriftenreihe Nr. 104

Quendler, E.; Van der Luit, J.; Monteleone, M.; Aguado, P.; Pfeiffenschneider, M.; Wagner, K.;... >

Tätigkeitsbericht 2012

Der Tätigkeitsbericht 2012 beinhaltet: >

Cattle Populations on the District Level

Austria was the first member state authorised by the EU Commission to use so-called “administrative data” for determining cattle livestock. Starting in 2000, the national cattle livestock was determined via analysis of the Agrarmarkt Austria’s Bovine Register (RDB), with an additional input being a sample survey conducted by Statistics Austria.

In 2004, Austria received authorisation to survey only the RDB as a means of determining cattle livestock. Since calves and heifers are not carried in the bovine register, a so-called “coefficient method” developed by the Federal Institute of Agricultural Economics is used to determine the population of calves and heifers in the slaughter and breeding/production categories.

With the ability to survey the RDB alone, it is now possible to determine Austrian cattle livestock on the district level, though not by category (i.e., slaughter and breeding/production).

Related Tables and explanations are available in German.

Tabellen mit den Bezirks-Rinderbeständen

Bezirke, die weniger als 4 Rinderhalter haben, werden aus Datenschutzgründen nicht ausgewiesen bzw. mit XXX maskiert.

Download Rinder- Bezirksbestaende 1. Dez 2012

Download Rinder- Gemeindebestaende 1. Dez 2012

Rinder insgesamt nach politischen Bezirken

Der Schwerpunkt der österreichischen Rinderhaltung liegt im westlichen und mittleren Alpenvorland sowie im Wald- und Mühlviertel. Die alpinen Produktionsgebiete weisen relativ dazu geringere Stückzahlen auf. Die Veränderung des Bestandes zwischen 2011 und 2012 zeigt zumeist eine leichte Abnahme. In einigen Bezirken, welche zum größten Teil in Niederösterreich und im Burgenland liegen, (mit meist geringeren absoluten Beständen) sind leichte Zunahmen zu verzeichnen.

Rinder je Rinderhalter nach politischen Bezirken

Der Rinderbesatz je Hektar Landwirtschaftsfläche liegt im westlichen Alpenvorland,  im Wald- und Mühlviertel und in alpinen Randzonen oft über 1 GVE/ha, in hochalpinen Regionen meist unter 0,5 GVE/ha. Die größten rinderhaltenden Betriebe  sind im Nord- und Südosten Österreichs – jedoch bei sehr geringer Anzahl der Betriebe - zu finden. Im Berggebiet sind die Rinderstückzahlen je Betrieb durchwegs kleiner, die Tendenz zu weniger Rinderhaltern mit größeren Beständen setzt sich fort.

Kühe nach politischen Bezirken

Im westlichen Alpenvorland und im Mühlviertel sind die Kuhbestände am größten. Dort und in den nördlichen und westlichen alpinen Gebieten liegt der Schwerpunkt bei der Milchkuhhaltung, während in südalpinen Regionen oft die Mutterkuhhaltung überwiegt. In wenigen Bezirken sind leichte Zunahmen der Bestände zu verzeichnen, im Großteil der Bezirke jedoch leichte Abnahmen. Die Zahl der Kuhhalter verringert sich weiter.

Karte Rinder insgesamt nach politischen Gemeinden

Die Verteilung der Rinderbestände auf die Gemeinden zeigt die bevorzugten Lagen der Rinderhaltung im Alpenvorland, im Wald- und Mühlviertel und am Alpenostrand. Die Bestände in den alpinen Regionen sind sehr dispers verteilt und z.B. im Tiroler Oberland oder im Gebiet Eisenwurzen äußerst gering.

Rinder je Rinderhalter nach politischen Gemeinden

Ein ganz ähnliches Bild wie oben ergibt die Betrachtung der Verteilung der Rinderhalter. In den Ackerbaugebieten sind nur mehr vereinzelt Rinderhalter - jedoch mit überdurchschnittlich großen Beständen - zu finden. Die Bergregionen weisen zumeist viele Betriebe mit kleinen Beständen auf.