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Zusammenfassung

"Bildungsförderung" im ländlichen Entwicklungsprogramm Österreichs. In: Land & Raum, 4/2006, S. 37-41


Neuwirth, J.; Pfusterschmid, S.; Greif, F.

2007-01-05

Gemäß Kapitel III Berufsbildung Artikel 9 der VO (EG) Nr. 1257/99 des Rates vom 17.5.1999 dient die Maßnahme "Berufsbildung" des Österreichischen Programms für die Entwicklung des Ländlichen Raumes der Verbesserung der beruflichen Qualifikation von in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Personen sowie zu deren Umstellung auf andere Tätigkeiten. Zu diesem Zweck erfolgen zum einen Förderungen der Teilnahmen an Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen (Teilnehmerförderung) und zum anderen finanzielle Zuwendungen für Vorbereitung, Begleitung, Durchführung und Nachbereitung von Qualifizierungs- und Bildungsmaßnahmen (Bildungsträgerförderung). Die Maßnahme Berufsbildung sucht Zielsetzungen zu erreichen, wie u.a. Qualifikationsverbesserung, Optimierung von Betriebsabläufen, Anwendung neuer Bewirtschaftungsformen und Produktionsverfahren, Qualitätssteigerung, Verbesserung der Qualifizierungsinfrastruktur. Zur Verwirklichung genannter Ziele stehen für die Maßnahme Berufsbildung in der Programmperiode 2000-2006 € 58,2 Mio. bzw. 0,9 % des Gesamtbudgets des Ländlichen Entwicklungsprogramms zur Verfügung. Der Artikel gibt einen Einblick in die Gestaltung der Maßnahme, in den Evaluierungsprozess und legt die Ergebnisse der Aktualisierung der Mid-term Evaluierung dar. Die Resultate basieren auf den Antrags- und Zahlungsdaten der Teilnehmer- und Bildungsträgerförderung aus den Jahren 2000-2004 und werden in kumulierter Form dargestellt. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Maßnahme "Berufsbildung" trotz geringer Dotierung, aktuelle "neoliberaler" Bildungsziele, wie Beschäftigungsfähigkeit, Kompetenz, Flexibilität und Mobilität, unterstützt.