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Zusammenfassung

Wirtschaftlichkeit der Feldberegnung auf der Hochterrasse des Marchfeldes. Schriftenreihe der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft Nr. 68.


Janetschek, H.

1992

1. Die Veränderungen der Beregnungsinfrastruktur seit 1977 beruhen auf einer beträchtlichen Zunahme des Beregnungsanlagenbestandes im allgemeinen und der Beregnungsmaschinen im besonderen (Abb. 1-2).

 

Diese Entwicklung

fand auch in Gemeinden ohne Niederterrassenanteile statt. mit einer Änderung oder Umkehr dieser Entwicklung ist mittelfristig nicht zu rechnen, Damit besteht aus wasserwirtschaftlicher Sicht weiterhin die Gefahr einer Überbeanspruchung der regionalen Trink- und Grundwasserreserven, wenn die Versorgung der Hochterrasse mit Oberflächenwasser aus dem Hauptkanal unterbleibt.

 

Punkt1

Punkt2

Punkt3

2. Mit der Entwicklung der Beregnungsinfrastruktur geht auch eine Veränderung der Fruchtfolge einher. Aus den Ergebnissen der gemeindeweisen Bodennutzungserhebung (1990) geht hervor, daß die Erhöhung des Blattfrucht- bzw. die Verminderung des Getreideanteils von 1986-1990 auf die Ausdehnung des Anbaus von Zuckerrüben, Öl- und Eiweißfrüchten zurückgeht. Eine flächendeckende Versorgung der Hochterrasse mit Wasser für die Beregnung landwirtschaftlich genutzter Flächen wäre mit einer ähnlichen Veränderung der Fruchtfolge verbunden. Das Verhältnis der in Frage kommenden landwirtschaftlichen Kulturen verschiebt sich zugunsten der Blattfrüchte und bewirkt daher einen Rückgang des Getreideanteils. Wie die Veränderungen auf der gesamten Hochterrasse und auf ihren Teilgebieten vollzogen werden könnten, zeigen die Abbildungen 7-10.